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Einsteiger-DSO, Siglent vs...?...

J

Joerg Niggemeyer

Guest
In message <rptau7$15fe$1@gioia.aioe.org>
Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> wrote:


> Ganz bestimmt ist der Draht dreifach lackiert!

Geht >23kV mit Lackdraht, allerdings wird der dann etwas dicker
und pass nicht mehr durch so kleine Kernchen ;-)



--
Joerg Niggemeyer on RISCOS 5.24 Raspberry Pi3+
http://www.led-temperature-protection.com
http://www.nucon.de
 
A

Axel Berger

Guest
Hergen Lehmann wrote:
Es geht im Kontext des Oszilloskops ja nicht um Spannungsfestigkeit,
sondern um die Vermeidung von Brummschleifen.
In diesem Thread weiter oben nicht. Sonst wäre ich auf meinen Einwand
nicht gekommen.

> Die Erdung des Oszilloskops aufzutrennen, ist gefährlicher Pfusch. :p

Ja, aber einfach und zielführend. Ich habe zu dem Zweck auch ein kurzes
Stecker-Kupplung-Zwischenkabel mit nur zwei verbundenen Adern.
Allerdings bis jetzt nie benutzt.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
 
G

Gerhard Hoffmann

Guest
Am 28.11.20 um 19:15 schrieb Axel Berger:
Hergen Lehmann wrote:
Es geht im Kontext des Oszilloskops ja nicht um Spannungsfestigkeit,
sondern um die Vermeidung von Brummschleifen.

In diesem Thread weiter oben nicht. Sonst wäre ich auf meinen Einwand
nicht gekommen.

Die Erdung des Oszilloskops aufzutrennen, ist gefährlicher Pfusch. :p

Ja, aber einfach und zielführend. Ich habe zu dem Zweck auch ein kurzes
Stecker-Kupplung-Zwischenkabel mit nur zwei verbundenen Adern.
Allerdings bis jetzt nie benutzt.
Ich habe mir einen 4HE-Einschub gemacht mit einem Trenntrafo.
Ich konnte leider auf die Schnelle nur einen Trafo mit ziemlich viel
Kapazität zwischen Primär- und Sekundärseite bekommen.
Wenigstens kein Ringkern.
Das ist ein ziemlicher Fortschritt, aber noch verbesserungsfähig.

<
https://www.flickr.com/photos/137684711@N07/50657566657/in/dateposted-public/
>

Irgendwann muss wohl doch so ein Teil von Topaz her.

Gruß, Gerhard
 
M

Michael Schwingen

Guest
On 2020-11-28, Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> wrote:
Dann würde ich das Netzwerk ganz abstöpseln. Aber: ich käme kaum
auf die idee - wenn, kommt meine Schaltung an den Trenntrafo,

Das wird interessant, wenn die \"Schaltung\" mit einigen kW Leistung
arbeitet.

UTP-Patchkabel sind komplett problemlos.
Jein. Wenn wir nicht über 50Hz reden, würde ich mir Sorgen über dU/dt und
die Spannungsfestigkeit der Ethernet-Trafos machen. Dazu kommt dann
unbekanntes, potentiell gefährliches Potential auf berührbaren Teilen des
Scopes.

\"Scope an Trenntrafo\" ist erstmal gefährlich - da ist eine genaue Prüfung
der Situation nötig, bevor man zu so einer verzweifelten Maßnahme greift,
ich *will* gar kein ungeschirmtes Kabel als Standard, welches so eine
Harakiri-Aktion erleichtert, das darf kein Standardaufbau sein.

cu
Michael
 
M

Michael Schwingen

Guest
On 2020-11-28, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Bei Ethernet sind die Signalleitungen auf beiden Seiten galvanisch
getrennt. Manchmal ist diese Trennung direkt in die RJ45-Buchse
integriert (Magjack), meist aber ein diskretes Bauteil.
Korrekt. Die Trafos sind mit 1500V Prüfspannung (IIRC für 60s) spezifiziert
- ich bin nicht sicher, ob die z.B. 300V längerfristig aushalten. Der
Aufbau ist jedenfalls deutlich filigraner als bei Trafos, die für
safety-relevante Isolation spezifiziert sind.

cu
Michael
 
H

Hans-Peter Diettrich

Guest
On 28.11.20 08:54, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/28/20 7:36 AM, Hans-Peter Diettrich wrote:
On 27.11.20 21:23, Gerrit Heitsch wrote:

Für die Abschirmung reicht es immer, einen Schirm nur auf einer
Seite zu verbinden.

Nennt sich das nicht \'Antenne\'?

Das nennt sich \"Masseband\".

Und ist im Bezug auf Ethernet so nicht machbar, entweder hat das Kabel
einen Schirm, dann ist der an beiden Steckern angeschlossen oder es ist
ungeschirmt.
Über einen beidseitig angeschlossenen Schirm kann Strom fließen, der nur
Ärger verursachen kann - Masseschleifen!

Als Antenne betrachtet wäre das dann auch noch ein Dipol.


Wenn ein Potentialausgleich wünschenswert ist, dann sollte der nicht
über den Schirm eines Kabels erfolgen.

\'Sollte\' ist das korrekte Wort hier. Die Realität sieht in nicht wenigen
Fällen anders aus.
In meinen Fällen hat es oft gereicht, den Schirm auf einer Seite
abzuklemmen, um ein Problem zu beseitigen. Wir scheinen da auf deutlich
unterschiedlichen Gebieten tätig gewesen zu sein.

DoDi
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 11/28/20 11:00 PM, Michael Schwingen wrote:
On 2020-11-28, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Bei Ethernet sind die Signalleitungen auf beiden Seiten galvanisch
getrennt. Manchmal ist diese Trennung direkt in die RJ45-Buchse
integriert (Magjack), meist aber ein diskretes Bauteil.

Korrekt. Die Trafos sind mit 1500V Prüfspannung (IIRC für 60s) spezifiziert
- ich bin nicht sicher, ob die z.B. 300V längerfristig aushalten.
Nicht vergessen, die sind pro Seite verbaut, also in jeder Strecke
doppelt vorhanden.

Gerrit
 
W

Wolfgang Allinger

Guest
On 28 Nov 20 at group /de/sci/electronics in article 5FC293C6.278AD041@Berger-Odenthal.De
<Spam@Berger-Odenthal.De> (Axel Berger) wrote:

Hergen Lehmann wrote:
Es geht im Kontext des Oszilloskops ja nicht um Spannungsfestigkeit,
sondern um die Vermeidung von Brummschleifen.

In diesem Thread weiter oben nicht. Sonst wäre ich auf meinen Einwand
nicht gekommen.

Die Erdung des Oszilloskops aufzutrennen, ist gef??hrlicher Pfusch. :p

Ja, aber einfach und zielführend. Ich habe zu dem Zweck auch ein kurzes
Stecker-Kupplung-Zwischenkabel mit nur zwei verbundenen Adern.
Allerdings bis jetzt nie benutzt.
Pah, nur wer mindestens 3 Arten des Missbrauches kennt, beherrscht sein
Werkzeug wirklich.

1. PE auftrennen am/im Stecker/Gehäuse
2. Oscar am Trenntrafo
3. Tesa-Gewebeband zweilagig auf Schuko Kontakte des Stecker :p

Du siehst, ich bin Kekspärte :)

Gehöre zur 68er, die waren bis dato etwas schmerzfreier, nur leider die
faule, kackewerfende Brut, die sie hochgezogen haben, war nix mehr. Davon
distanziere ich mich ausdrücklich und vollumfänglich (TW 124cm :)



Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
W

Wolfgang Allinger

Guest
On 28 Nov 20 at group /de/sci/electronics in article rpu6ft$dh9$1@solani.org
<dk4xp@arcor.de> (Gerhard Hoffmann) wrote:

Am 28.11.20 um 19:15 schrieb Axel Berger:
Hergen Lehmann wrote:
Es geht im Kontext des Oszilloskops ja nicht um Spannungsfestigkeit,
sondern um die Vermeidung von Brummschleifen.

In diesem Thread weiter oben nicht. Sonst wäre ich auf meinen Einwand
nicht gekommen.

Die Erdung des Oszilloskops aufzutrennen, ist gef??hrlicher Pfusch. :p

Ja, aber einfach und zielführend. Ich habe zu dem Zweck auch ein kurzes
Stecker-Kupplung-Zwischenkabel mit nur zwei verbundenen Adern.
Allerdings bis jetzt nie benutzt.

Ich habe mir einen 4HE-Einschub gemacht mit einem Trenntrafo.
Ich konnte leider auf die Schnelle nur einen Trafo mit ziemlich viel
Kapazität zwischen Primär- und Sekundärseite bekommen.
Wenigstens kein Ringkern.
Das ist ein ziemlicher Fortschritt, aber noch verbesserungsfähig.


https://www.flickr.com/photos/137684711@N07/50657566657/in/dateposted-public
/
Sauber!


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
H

horst-d.winzler

Guest
Am 28.11.20 um 19:15 schrieb Axel Berger:
Hergen Lehmann wrote:
Es geht im Kontext des Oszilloskops ja nicht um Spannungsfestigkeit,
sondern um die Vermeidung von Brummschleifen.

In diesem Thread weiter oben nicht. Sonst wäre ich auf meinen Einwand
nicht gekommen.

Die Erdung des Oszilloskops aufzutrennen, ist gefährlicher Pfusch. :p
Nun ja Jahrzehnte wurde selbst medizinisches Gerät ohne Schutzkontakte
betrieben. Später dann mit FU-Schalter.

Ja, aber einfach und zielführend. Ich habe zu dem Zweck auch ein kurzes
Stecker-Kupplung-Zwischenkabel mit nur zwei verbundenen Adern.
Allerdings bis jetzt nie benutzt.
Kann man machen. Zu bedenken wären die ev. nicht optimalen
Koppelkapazitäten des Netztrafos bzw Schaltnetzteils.
Ich habe mir einen passenden Trenntrafo mit geteiltem Wickelkörper bei
ebay besorgt. Den dann in eine Eisenblechgehäuse (mag. Streufeld
beachten) eingebaut. Der Trenntrafo ist dauereingeschleift.
--
---hdw---
 
M

Michael Schwingen

Guest
On 2020-11-29, Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
Korrekt. Die Trafos sind mit 1500V Prüfspannung (IIRC für 60s) spezifiziert
- ich bin nicht sicher, ob die z.B. 300V längerfristig aushalten.

Nicht vergessen, die sind pro Seite verbaut, also in jeder Strecke
doppelt vorhanden.
Was bei nicht baugleichen Trafos nicht bedeutet, daß sie die Spannung im
Verhältnis 1:1 aufteilt - es kann sein, daß der Großteil an einem abfällt.

cu
Michael
 
H

Hergen Lehmann

Guest
Am 29.11.20 um 13:18 schrieb horst-d.winzler:

Hergen Lehmann wrote:
Die Erdung des Oszilloskops aufzutrennen, ist gefährlicher Pfusch. :p

Nun ja Jahrzehnte wurde selbst medizinisches Gerät ohne Schutzkontakte
betrieben. Später dann mit FU-Schalter.
Medizinisches Gerät wird traditionell eher selten an einen unter
Netzspannung stehenden Prüfling angeschlossen. Selbst nach einem
Elektrounfall wird der Sanitäter bemüht sein, den Patienten erst mal vom
Netz abzutrennen, bevor er ein EKG schreibt ;-)


Ja, aber einfach und zielführend. Ich habe zu dem Zweck auch ein kurzes
Stecker-Kupplung-Zwischenkabel mit nur zwei verbundenen Adern.
Allerdings bis jetzt nie benutzt.

Kann man machen. Zu bedenken wären die ev. nicht optimalen
Koppelkapazitäten des Netztrafos bzw Schaltnetzteils.
Mit dem Schaltnetzteil eines modernen Digital-Scope kannst du davon
ausgehen, das bei aufgetrenntem Schutzleiter die Masse dank der
Y-Kondensatoren im Netzfilter recht robust mit bis zu 3.5mA Ableitstrom
auf 115V AC liegt. Das wird nur selten hilfreich sein.

Zu bedenken ist weiterhin, das ohne Erdung sämtliche Metallteile des
Oszilloskops auf dem Potenzial des Prüflings liegen - also ggf. direkt
auf Phase.


Ich habe mir einen passenden Trenntrafo mit geteiltem Wickelkörper bei
ebay besorgt. Den dann in eine Eisenblechgehäuse (mag. Streufeld
beachten) eingebaut. Der Trenntrafo ist dauereingeschleift.
Wenn eh schon extra etwas angeschafft wird, plädiere ich immer noch auf
den Differenzialtastkopf. :p
 
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