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Online-Tabelle für Trafodaten gesucht...

R

Reinhard Zwirner

Guest
Hi,

ich suche eine Online-Tabelle, mit deren Hilfe man aus bekannten
Trafodaten dessen Leistung u. ä. ableiten kann. Ich habe im Netz
leider nichts derartiges gefunden, aber es könnte natürlich sein, daß
ich diesbezüglich nicht die richtigen Suchbegriffe verwendet habe.

Beispiel: Ich habe hier einen Trafo, M135, Paketdicke 51 mm,
Gesamtgewicht 7,5 kg. Die von mir gesuchte Tabelle sollte auf Basis
dieser Daten die übertragbare Leistung angeben können. Toll wäre es,
wenn dazu noch Angaben zu den Nennströmen einzelner Wicklungen in
Abhängigkeit vom Durchmesser/Querschnitt des Wicklungsdrahtes
ermittelt werden könnten. Also: Was ist der Nennstrom einer Wicklung
des genannten Trafos, für die ein CuL-Draht von 2,5 mm Durchmesser
verwendet wurde?

Für entsprechende Hinweise dankt im voraus

Reinhard
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 30.11.2020 um 16:04 schrieb Reinhard Zwirner:

Beispiel: Ich habe hier einen Trafo, M135, Paketdicke 51 mm,
Gesamtgewicht 7,5 kg. Die von mir gesuchte Tabelle sollte auf Basis
dieser Daten die übertragbare Leistung angeben können. Toll wäre es,
wenn dazu noch Angaben zu den Nennströmen einzelner Wicklungen in
Abhängigkeit vom Durchmesser/Querschnitt des Wicklungsdrahtes
ermittelt werden könnten. Also: Was ist der Nennstrom einer Wicklung
des genannten Trafos, für die ein CuL-Draht von 2,5 mm Durchmesser
verwendet wurde?
https://www.grau-stanzwerk.de/d/produkte/m-pm-md-kernbleche.php


Und bei der Baugröße 2-2,5A/mm^2.

Die Nennleistung hängt ganz der möglichen Wicklungstemperatur.
 
B

Bernd Mayer

Guest
Am 30.11.20 um 16:04 schrieb Reinhard Zwirner:
ich suche eine Online-Tabelle, mit deren Hilfe man aus bekannten
Trafodaten dessen Leistung u. ä. ableiten kann. Ich habe im Netz
leider nichts derartiges gefunden, aber es könnte natürlich sein, daß
ich diesbezüglich nicht die richtigen Suchbegriffe verwendet habe.

Beispiel: Ich habe hier einen Trafo, M135, Paketdicke 51 mm,
Gesamtgewicht 7,5 kg. Die von mir gesuchte Tabelle sollte auf Basis
dieser Daten die übertragbare Leistung angeben können. Toll wäre es,
wenn dazu noch Angaben zu den Nennströmen einzelner Wicklungen in
Abhängigkeit vom Durchmesser/Querschnitt des Wicklungsdrahtes
ermittelt werden könnten. Also: Was ist der Nennstrom einer Wicklung
des genannten Trafos, für die ein CuL-Draht von 2,5 mm Durchmesser
verwendet wurde?

Hallo,
manchmal wird man bei Herstellern fündig.

Etwa Block, Talema, Grau, Marschner - usw.

Für die Stromdichte erinnere ich 2,5 A /mm² aus der Kindheit als ich
Trafos komplett selbst berechnet und gewickelt hatte.
Das Buch mit den Formeln habe ich leider nicht mehr. Die Berechnung von
Hand hatte das erste Mal ein paar Nachmittage gedauert, später mit
Rechenschieber dann nur noch einen Nachmittag. Mit Taschenrechner dann
nur noch ein Stunde. Heute kann man das in Tabellen nachschlagen und hat
das Ergebnis quasi sofort.

Auf die Schnelle habe ich hier diese links.:

http://www.roehrenkramladen.de/Trafowickelmaschine/Twm3.html

http://jogis-roehrenbude.de/Transformator.htm

AFAIR steigt die Leistung mit dem Quadrat des Eisenquerschnitts.


Bernd Mayer
 
H

Hanno Foest

Guest
On 30.11.20 16:38, Bernd Mayer wrote:

Für die Stromdichte erinnere ich 2,5 A /mm² aus der Kindheit als ich
Trafos komplett selbst berechnet und gewickelt hatte.
Das Buch mit den Formeln habe ich leider nicht mehr. Die Berechnung von
Hand hatte das erste Mal ein paar Nachmittage gedauert, später mit
Rechenschieber dann nur noch einen Nachmittag. Mit Taschenrechner dann
nur noch ein Stunde. Heute kann man das in Tabellen nachschlagen und hat
das Ergebnis quasi sofort.
Jetzt wo du es sagst... ich hab auch mal nen Trafo selber gewickelt, mit
einem zerlegten alten Trafo als Grundlage, berechnet hab ich das mit
einem Trafobuch aus der Stadtbücherei. war bloß blöd, daß ich beim
Zusammenbau nicht wieder alle Bleche reinbekommen hab.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
B

Bernd Mayer

Guest
Am 30.11.20 um 16:54 schrieb Hanno Foest:
On 30.11.20 16:38, Bernd Mayer wrote:

Für die Stromdichte erinnere ich 2,5 A /mm² aus der Kindheit als ich
Trafos komplett selbst berechnet und gewickelt hatte.
Das Buch mit den Formeln habe ich leider nicht mehr. Die Berechnung
von Hand hatte das erste Mal ein paar Nachmittage gedauert, später mit
Rechenschieber dann nur noch einen Nachmittag. Mit Taschenrechner dann
nur noch ein Stunde. Heute kann man das in Tabellen nachschlagen und
hat das Ergebnis quasi sofort.

Jetzt wo du es sagst... ich hab auch mal nen Trafo selber gewickelt, mit
einem zerlegten alten Trafo als Grundlage, berechnet hab ich das mit
einem Trafobuch aus der Stadtbücherei. war bloß blöd, daß ich beim
Zusammenbau nicht wieder alle Bleche reinbekommen hab.
Hallo,

ein bissel was geht immer - mit Schraubstock und Gummihammer - AFAIR.

Den Wickelkörper hatte ich sogar aus einem speziellen \"Ölkarton\" selbst
nach einer Vorlage ausgeschnitten und zusammengeklebt. Evtl. war daher
auch ein bisschen mehr Luft.


Bernd Mayer
 
H

Hans-Juergen Schneider

Guest
Hanno Foest wrote:
On 30.11.20 16:38, Bernd Mayer wrote:

Für die Stromdichte erinnere ich 2,5 A /mm² aus der Kindheit als ich
Trafos komplett selbst berechnet und gewickelt hatte.
Das Buch mit den Formeln habe ich leider nicht mehr. Die Berechnung von
Hand hatte das erste Mal ein paar Nachmittage gedauert, später mit
Rechenschieber dann nur noch einen Nachmittag. Mit Taschenrechner dann
nur noch ein Stunde. Heute kann man das in Tabellen nachschlagen und hat
das Ergebnis quasi sofort.

Jetzt wo du es sagst... ich hab auch mal nen Trafo selber gewickelt, mit
einem zerlegten alten Trafo als Grundlage, berechnet hab ich das mit
einem Trafobuch aus der Stadtbücherei. war bloß blöd, dass ich beim
Zusammenbau nicht wieder alle Bleche reinbekommen hab.
Bei M-Schnitten hat man das manchmal. Da ist es gut, wenn man die Bleche
in der originalen Reihenfolge ablegt. Und beim Zusammenbau sollte man
gelegentlich dafür sorgen, dass die Zungen einrasten. Im Schraubstock
macht sich das ganz gut. Das knackt dann so schön.

MfG
hjs
 
G

Gert Philipp

Guest
On 30.11.20 16:04, Reinhard Zwirner wrote:
Hi,

ich suche eine Online-Tabelle, mit deren Hilfe man aus bekannten
Trafodaten dessen Leistung u. ä. ableiten kann. Ich habe im Netz
....
ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.
Das einzige Problem, was er hat, ist die Verlustleistung
loszuwerden.

--
Gruesse Gert
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 30.11.2020 um 19:23 schrieb Gert Philipp:
> ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.

Naja, ein realer Trafo hat einen Innenwiderstand, also gibts auch
Leistungsanpassung. Die liegt allerdings *deutlich* über üblicher
Nennleistung.


Das einzige Problem, was er hat, ist die Verlustleistung
loszuwerden.
Deshalb kühlen Profis mit Öl.
 
R

Reinhard Zwirner

Guest
Gert Philipp schrieb:
On 30.11.20 16:04, Reinhard Zwirner wrote:
Hi,

ich suche eine Online-Tabelle, mit deren Hilfe man aus bekannten
Trafodaten dessen Leistung u. ä. ableiten kann. Ich habe im Netz
...

ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.
Okay, okay, ich meinte natürlich die Nenn-Dauer-Leistung: wer will
denn schon einen Trafo (außer vielleicht zu Testzwecken) absichtlich
\"über\"lasten.

Ciao

Reinhard
 
R

Reinhard Zwirner

Guest
Sebastin Wolf schrieb:
Am 30.11.2020 um 19:23 schrieb Gert Philipp:
ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.

Naja, ein realer Trafo hat einen Innenwiderstand, also gibts auch
Leistungsanpassung. Die liegt allerdings *deutlich* über üblicher
Nennleistung.

Das einzige Problem, was er hat, ist die Verlustleistung
loszuwerden.

Deshalb kühlen Profis mit Öl.
Aber auch nicht in Hinsicht auf eine Dauer-_Über_lastung ... Dafür
gibt\'s AFAIR dann andere Vorbeugemaßnahmen.

Ciao

Reinhard
 
G

Gert Philipp

Guest
On 30.11.20 19:35, Sebastin Wolf wrote:
Am 30.11.2020 um 19:23 schrieb Gert Philipp:
ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.

Naja, ein realer Trafo hat einen Innenwiderstand, also gibts auch
Leistungsanpassung. Die liegt allerdings *deutlich* über üblicher
Nennleistung.


Das einzige Problem, was er hat, ist die Verlustleistung
loszuwerden.

Deshalb kühlen Profis mit Öl.
Ja. Nichtsdestotrotz bekomme ich ueber einen M42 9VA.

--
Gruesse Gert
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 30.11.2020 um 19:50 schrieb Gert Philipp:
On 30.11.20 19:35, Sebastin Wolf wrote:
Am 30.11.2020 um 19:23 schrieb Gert Philipp:
ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.

Naja, ein realer Trafo hat einen Innenwiderstand, also gibts auch
Leistungsanpassung. Die liegt allerdings *deutlich* über üblicher
Nennleistung.


Das einzige Problem, was er hat, ist die Verlustleistung
loszuwerden.

Deshalb kühlen Profis mit Öl.

Ja. Nichtsdestotrotz bekomme ich ueber einen M42 9VA.
Klar, kommt eben immer auf die Randbedingungen an.
 
R

Rolf Bombach

Guest
Sebastin Wolf schrieb:
Am 30.11.2020 um 19:50 schrieb Gert Philipp:
On 30.11.20 19:35, Sebastin Wolf wrote:
Am 30.11.2020 um 19:23 schrieb Gert Philipp:
ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.

Naja, ein realer Trafo hat einen Innenwiderstand, also gibts auch Leistungsanpassung. Die liegt allerdings *deutlich* über üblicher Nennleistung.


Das einzige Problem, was er hat, ist die Verlustleistung
loszuwerden.

Deshalb kühlen Profis mit Öl.

Ja. Nichtsdestotrotz bekomme ich ueber einen M42 9VA.

Klar, kommt eben immer auf die Randbedingungen an.
Die \"M\"\'s bestehen vielleicht aus Ferrit und die Frequenz
beträgt 200 kHz...

--
mfg Rolf Bombach
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 30.11.2020 um 22:02 schrieb Rolf Bombach:
Sebastin Wolf schrieb:
Am 30.11.2020 um 19:50 schrieb Gert Philipp:
On 30.11.20 19:35, Sebastin Wolf wrote:
Am 30.11.2020 um 19:23 schrieb Gert Philipp:
ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.

Naja, ein realer Trafo hat einen Innenwiderstand, also gibts auch
Leistungsanpassung. Die liegt allerdings *deutlich* über üblicher
Nennleistung.


Das einzige Problem, was er hat, ist die Verlustleistung
loszuwerden.

Deshalb kühlen Profis mit Öl.

Ja. Nichtsdestotrotz bekomme ich ueber einen M42 9VA.

Klar, kommt eben immer auf die Randbedingungen an.

Die \"M\"\'s bestehen vielleicht aus Ferrit und die Frequenz
beträgt 200 kHz...
Oder sie sind von Fritz Lang.
 
G

Gert Philipp

Guest
On 30.11.20 22:02, Rolf Bombach wrote:

Klar, kommt eben immer auf die Randbedingungen an.

Die \"M\"\'s bestehen vielleicht aus Ferrit und die Frequenz
beträgt 200 kHz...
Wir reden hier auch nicht mehr über Fischbüchsen- oder
Trompetenblech a la Dynamoblech V von anno 1950.
Die Entwicklung leistungsfähiger Bleche ist fortgeschritten.
Ich bekommme ~320VA über einen M102b, vernünftiges Blech
vorausgesetzt.


--
Gruesse Gert
 
H

horst-d.winzler

Guest
Am 30.11.20 um 23:12 schrieb Gert Philipp:
On 30.11.20 22:02, Rolf Bombach wrote:


Ich bekommme ~320VA über einen M102b, vernünftiges Blech
vorausgesetzt.
--
Gruesse Gert
Meine Tabellen geben für den PMZ_114a_Bl.0,35/_M6X_280_VA Nennleistung
an. Für Schnitt M_102a_Bl.0,35/1,3 lediglich 170_VA.
Das bei ruhender Lage.
--
---hdw---
 
A

Andreas Bockelmann

Guest
Reinhard Zwirner schrieb:
Gert Philipp schrieb:
On 30.11.20 16:04, Reinhard Zwirner wrote:
Hi,

ich suche eine Online-Tabelle, mit deren Hilfe man aus bekannten
Trafodaten dessen Leistung u. ä. ableiten kann. Ich habe im Netz
...

ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.

Okay, okay, ich meinte natürlich die Nenn-Dauer-Leistung: wer will
denn schon einen Trafo (außer vielleicht zu Testzwecken) absichtlich
\"über\"lasten.
Gerüchteweise sollte die maximale Leistung, die man durch einen Trafo jagen
kann, auch von der Frequenz abhängen.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 01.12.2020 um 08:00 schrieb Andreas Bockelmann:
Gerüchteweise sollte die maximale Leistung, die man durch einen Trafo
jagen kann, auch von der Frequenz abhängen.
Habs mit 500 THz probiert, hat nicht geklappt.
 
J

Joerg Niggemeyer

Guest
In message <i2krkuFkbguU1@mid.individual.net>
Gert Philipp <garbage@gerphi.de> wrote:

ein Trafo hat per seh keine maximale Leistung.
Das einzige Problem, was er hat, ist die Verlustleistung
loszuwerden.
LOL

Das lese ich ja erst jetzt, das könnte auch Bruns schreiben ;-))

Gesucht sind Tabelen in der From, wie für Ferrit, die ich
hier mal gescannt habe:

http://www.nucon.de/infos/CCF01122020.pdf

Natürlich sind die Materialien \"moderner\" geworden aber bei Ferrit
findet da schon seit geraumer Zeit nicht mehr so viel an Entwicklung
statt.
Philips als quasi Erfinder des Ferrox hat ja auch schon vor langer Zeit
an China verkauft. Es wird
halt (platt formuliert) probiert etwas Luft in das Material einzudesignen.

--
 
E

Enrik Berkhan

Guest
Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> wrote:
Am 01.12.2020 um 08:00 schrieb Andreas Bockelmann:
Gerüchteweise sollte die maximale Leistung, die man durch einen Trafo
jagen kann, auch von der Frequenz abhängen.

Habs mit 500 THz probiert, hat nicht geklappt.
Bei der Frequenz musst du die Wicklung vorher entfernen!
 
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