Retro-Fit LED-Birnen - typische Defekte...

Am 23.03.22 um 11:02 schrieb Gerrit Heitsch:

Nur der Vollständigkeit halber: Wenn es
Niederdruck-Quecksilberdampfentladungslampen sind.
Quecksilber-Hochdrucklampen werden in der Industriebeleuchtung offenbar
immer noch gelegentlich eingesetzt und haben - wenn man der Wikipedia
glauben darf - tatsächlich keinen(!) Leuchtstoff, aber natürlich einen
Kolben der die UV-Emission blockt.

Hast du dafür eine Quelle?

Steht da doch, Wikipedia.

https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilberdampflampe#Hochdrucklampen

Ich kenne die Hg-Hochdrucklampen noch aus der
Straßenbeleuchtung und die haben alle einen Leuchtstoff.

Mit ist besser, geht aber auch ohne. Siehe Link.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
On 3/23/22 11:24, Hanno Foest wrote:
Am 23.03.22 um 11:02 schrieb Gerrit Heitsch:

Nur der Vollständigkeit halber: Wenn es
Niederdruck-Quecksilberdampfentladungslampen sind.
Quecksilber-Hochdrucklampen werden in der Industriebeleuchtung offenbar
immer noch gelegentlich eingesetzt und haben - wenn man der Wikipedia
glauben darf - tatsächlich keinen(!) Leuchtstoff, aber natürlich einen
Kolben der die UV-Emission blockt.

Hast du dafür eine Quelle?

Steht da doch, Wikipedia.

https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilberdampflampe#Hochdrucklampen

Ich kenne die Hg-Hochdrucklampen noch aus der Straßenbeleuchtung und
die haben alle einen Leuchtstoff.

Mit ist besser, geht aber auch ohne. Siehe Link.

Wegen schlechter Farbwiedergabe wird man die aber kaum als Beleuchtung
von Industriehallen einsetzen. Dafür gibt es schon lange deutlich besseres.

Gerrit
 
On 22 Mar 22 at group /de/sci/electronics in article t1cg10$ss7$1@dont-email.me
<rolfnospambombach@invalid.invalid> (Rolf Bombach) wrote:

das Spektrum nicht. (Mein persönlicher Test ist immer: Hand unter die
Leichtquelle halten. Sieht sie nicht unmittelbar ungesund aus, ist
der Farbwiedergabeindex zumindest passabel.)

Paprika-Chips sind auch ein guter Test, in jeder Hinsicht.

Nö, halten bei mir nicht lang genug zum Testen :)


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
On Wed, 23 Mar 2022 11:02:33 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 3/23/22 10:32, Volker Bartheld wrote:
Quecksilber-Hochdrucklampen werden in der Industriebeleuchtung offenbar
immer noch gelegentlich eingesetzt und haben - wenn man der Wikipedia
glauben darf - tatsächlich keinen(!) Leuchtstoff, aber natürlich einen
Kolben der die UV-Emission blockt.
Hast du dafür eine Quelle?

Naja: https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilberdampflampe#Hochdrucklampen

\"Lampen ohne Leuchtstoff haben ein ausgeprägtes Linienspektrum mit
empfindlichem Mangel an Rot und daher einen schlechten
Farbwiedergabeindex. Man baut die aus Kieselglas gefertigten
Entladungsgefäße in einen zur Wärmeisolation teilevakuierten
Hartglaskolben ein, der im Inneren einen Leuchtstoff tragen kann, um die
Farbwiedergabe zu verbessern. Der Schutzglaskolben absorbiert die
Ultraviolettstrahlung, auch wenn er keinen Leuchtstoff trägt.\"

Also die erwähnte Philips HPL-4 PRO rausgesucht:
https://www.amazon.de/PHILIPS-LICHT-Quecksilberdampflampe-HPL-4-80W-E27/dp/B000ONKD5K
Da ist garantiert ein Leuchtstoff an der Wandung des Kolbens.

Nochmal durchlesen, sinnentnehmend diesmal. Offenbar ist das eine
doppelwandige Konstruktion: Innen das Reaktionsgefäß mit dem
Quecksilbergas aus einem Glas, welches (vermutlich) die prominenten
Hg-Linien durchläßt. Außenrum noch ein Kolben (meistens mit Leuchtstoff),
zu Beeinflussung des Spektrums und zur Wärmeisolation. Schätze, der
Leuchtstoff kann die Umgebungsbedingungen im Reaktionsgefäß nicht ab.

Mea culpa. Mißverständnis meinerseits.

https://www.leybold-shop.de/physik/geraete/optik/lichtquellen-und-zubehoer/spektrallampen-und-roehren/451151.html
lassen wir mal außen vor. Das gibt tierischen Sonnenbrand und ist
vergleichbar mit meiner Philips TUV T8 55 W HO, nur daß Letztere mit
weniger Druck läuft.

Ich kenne die Hg-Hochdrucklampen noch aus der
Straßenbeleuchtung und die haben alle einen Leuchtstoff. In der
Industrie würde ich eher Metal-Halide erwarten. Letzteres ist eine
modifizierte Hg-Lampe die nicht mehr reines Hg benutzt und deutlich
effizienter ist.

Ich habe noch
https://www.radium.de/de/produktkatalog/entladungslampen/quecksilberdampf-hochdrucklampen
gefunden. Auslaufprodukt. Also tatsächlich HMI/HID.

Volker
 
On Wed, 23 Mar 2022 11:24:01 +0100, Hanno Foest wrote:
Quecksilber-Hochdrucklampen werden in der Industriebeleuchtung offenbar
immer noch gelegentlich eingesetzt und haben - wenn man der Wikipedia
glauben darf - tatsächlich keinen(!) Leuchtstoff
Hast du dafür eine Quelle?
Steht da doch, Wikipedia.
https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilberdampflampe#Hochdrucklampen

Ich glaube, wir haben uns da beide in die Irre führen lassen. Oder sagen
wir so: Ich konnte keinen Anbieter von \"Quecksilberdampf-Hochdrucklampen
ohne Leuchtstoff zur Straßenbeleuchtung\" d. h. HQL-Lampen finden. Ist auch
ein Problem mit gelegentlich recht schwurbeligen Wikipedia-Formulierungen.
Wie dem auch sei: In der EU wurde das Zeugs mit oder ohne Leuchtstoff m.
W. n. schon vor rund 7 Jahren verboten.

Ich kenne die Hg-Hochdrucklampen noch aus der
Straßenbeleuchtung und die haben alle einen Leuchtstoff.
Mit ist besser, geht aber auch ohne. Siehe Link.

Jup. Wenn man sich die Hg-Linien so ansieht, kommt da echt nicht viel im
sichtbaren Bereich raus. Da ist wohl normales Glühobst noch effizienter.

Volker
 
On 23 Mar 22 at group /de/sci/electronics in article 9y0vu7mvpk2l$.dlg@news.bartheld.net
<news2022@bartheld.net> (Volker Bartheld) wrote:

Jup. Wenn man sich die Hg-Linien so ansieht, kommt da echt nicht viel im
sichtbaren Bereich raus. Da ist wohl normales Glühobst noch effizienter.

MöööP! Ich hab hier noch 2 HQL E27 160W OSRAM (für Strassenbeleuchtung)
aus D. Locker 45a alt aus meiner Verkehrsteuerung-Zeit.
Zum tapezieren gebraucht. Vielleicht 30-50h auffem Tacho. Da möchstest Du
nicht reingucken! So von wg. Effizienz.

In PY gute Dienste als Last für USV Tests. Die 2 (mit Keramik-Fassungen)
in ein altes USV Gehäuse als Lampen-Knast eingesperrt, was da noch durch
die Schlitze rauskommt, erhellt die ganze Bude.


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
On 03/22/2022 21:34, Thomas Prufer wrote:
On Tue, 22 Mar 2022 13:52:46 +0100, Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:

Benötigt werden die realen Ausfall-Wahrscheinlichkeiten der LED-Leuchtmittel, wobei
beispielsweise auch die Fehler-Wahrscheinlichkeit jeder Lötstelle berücksichtigt wird.

Ich dachte man nimmt eine Stichprobe, um die Ausfallwahrscheinlichkeit
abzuschätzen. Wen ich die realen Ausfall-Wahrscheinlichkeit kenne, muss ich doch
nimmer schätzen...

Es ist von zwei verschiedenen Fehler-Klassen \'ausfall\' und \'rücksendung\' die Rede.
Um so etwas auseinander-analysieren zu können, ist eine anspruchsvolle Datenmenge vonnöten.
Außerdem schrieb ich, daß das in der Praxis einen unvernünftig hohen Aufwand bedeuten würde.

Zu Anfang muß stets eine reale Fehler-Bilanz gezogen werden.
Fehler, die bereits bei der Produktion erkannt werden (Endprüfung), und Rückläufe wegen Fehlers.
Die jeweilige Art des Fehlers muß notiert werden.
Sobald so etwas vorliegt, können Berechnungen vorgenommen werden - vorher nicht.
Dies hat nichts mit einer Stichprobe zu tun, sondern ist eine 100%-Erhebung!

Stichproben sind eher zur Feststellung der Fertigungs-Qualität und -Konstanz geeignet.


Nochmal Lotto:
--------------
Die 10 Häufigsten:
6 49 32 31 38 11 33 26 22 3 Ab 2000, Mi+Sa-Lotto, 251 4 (sum <median)
6 49 31 11 32 38 22 33 26 3 Ab 1955, 251 4
6 49 32 31 26 38 22 33 11 42 ? 290 3
15 1 5 10 46 6 31 23 4 8 2021, Mi+Sa, 149 8
15 19 1 9 25 29 23 47 46 8 2021, Sa, 222 6

Der 2. und 3. Zahlenreihe traue ich nicht.

Es ist erkennbar, daß ein Tippen von hohen Zahlenwerten, wegen der bisher
überwiegenden hohen Zahlenwerte, dämlich ist.
Aktuell werden nämlich weit überwiegend niedrige Zahlenwerte gezogen.
So etwas kann beliebig hin und her kippen.

Man sollte daher einfach echte Zufallszahlen tippen.
Wer sich die Mühe machen will: 6er-Kombinationen, die bereits gezogen wurden, sollten gemieden werden.

Echte Zufallszahlen können mit einem Counter 1..49 10MHz mit Taster generiert werden.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
Am 23.03.22 um 16:04 schrieb Helmut Schellong:

Echte Zufallszahlen können mit einem Counter 1..49 10MHz mit Taster
_fast_ echte! Echte mithilfe von quantenmechanischer Apperatur.
generiert werden.

A. Mehl
--
eAdresse = mehlBEIiesyPUNKTnet
Veilchenweg 7, 64291 Darmstadt (Germany) Tel. (06151) 37 39 92
1 kWh ⩯ 0,5 kg Steinkohle ⩯ 1,5 kg CO2
1 W dauernd 7/24 ≈ 10 kWh/Jahr ⩯ 5 kg Steink./Jahr ⩯ 15 kg CO2/Jahr
 
On 3/23/22 15:21, Wolfgang Allinger wrote:
On 23 Mar 22 at group /de/sci/electronics in article 9y0vu7mvpk2l$.dlg@news.bartheld.net
news2022@bartheld.net> (Volker Bartheld) wrote:

Jup. Wenn man sich die Hg-Linien so ansieht, kommt da echt nicht viel im
sichtbaren Bereich raus. Da ist wohl normales Glühobst noch effizienter.

MöööP! Ich hab hier noch 2 HQL E27 160W OSRAM (für Strassenbeleuchtung)
aus D. Locker 45a alt aus meiner Verkehrsteuerung-Zeit.

Die haben keine weisse Beschichtung sondern sind klar?

Gerrit
 
On 03/23/2022 16:18, Albrecht Mehl wrote:
Am 23.03.22 um 16:04 schrieb Helmut Schellong:

Echte Zufallszahlen können mit einem Counter 1..49 10MHz mit Taster
_fast_ echte! Echte mithilfe von quantenmechanischer Apperatur.
generiert werden.

Soweit mir bekannt ist:
Alle _nichtdeterministischen_ Zufallszahlengeneratoren generieren echte Zufallszahlen.
Beispielsweise das Lotto-Ziehungsgerät.

Auf dem PC verwende ich einen kryptographischen Generator, der mit 256 Byte
durch mehrere physikalische Effekte erzeugten Inhalten (seed) gestartet wird.
Danach wird der Algorithmus mit dieser Injektion 1024-mal blind durchlaufen, um alle
Spuren der 256 Byte zu verwischen.
Der Algorithmus erzeugt bei nur einem geänderten Bit im seed(256) eine vollkommen
andere Sequenz von Zufallszahlen.
Eine beispielhafte Sequenz-Länge beträgt 2^68 Byte.

KC,A+\\-Mh5rXT;{^It:_sc*Dm#0zk~Nj>(%B6YJQ9GwPfu@)&7iE1R\"8gn/WZ4UF
V28COzek$}./[c>UiBv\\nI&REYH0@G?W6NAl-;:^xLjb7otawF|D+,~qp%4{(sX\"
9.bNgSKexA%hQBYM1#[+2dH:kTtq&D\"3rFl7~`;{uaV8WL*|0E?Icm^OZ$6)f!G(
mdOZIL\\)\"SQ74@l/_AX%DG|Fa-TCPEi30j$~q.52bBMNYwKso8J+nW(v9xV{&^,!
cGJ5<!?B\"2~ivwe+)jIAm$:3Kd8s%1>|\\X{`p/lbD@#0;x^q6}N.T7M]guO[&(SR
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K{TA\"~&no(BZ5j#zLp.x+m7!X,G>tOSr3\\eFlvgHih}4Md62R%^`EI1y]<NQf_k|
}vm)rb*#Etl7W3/B?&YOJ625MDn|zIh~(V:qy\\[fN,wkXF%+G\"A]T1e`K-{i<sQx
\"7+\\FZO~3SUNLKV`uBe*qdWz|)?(a1#$}t{r6AnDw>m]yk@/g.G82J&xc9Y%[4v_
XsSKf42,NEA^\\o!6ixU)/|q[7-$y;&3n5mY(*9}@Wahwr?zbIFOlJ`DQV.0d{G8H
6^hq[;Bxw\"8zp]_:Z(*FVCk,J<T\\{HK$7Q+4.&idD5bGRSao`vU20@E>YtXy?s!N
Ic@Z{>^wDpkW[naP\"}95+Q1Fq&yMdRNsJ3bXGmoLKj*l!8-fH7./z(`i%CU|Ehg\\
/fQW6%aAe[+G;N(Iyi@-\\TOE)`rvmJUX:]P$|2!,V3sLF0q~z8cC4onu_>7*B\"}#
\\-Gc{xLuEJXo60qnV25|&%]Q$B,\"^*m8Ck>g!M7v[WKSflw.Ahe<pjrzdb?~PsZ)

Die vorstehende Sequenz ist praktisch unwiederholbar!
Kann sein, daß sie nach 10306 Jahren Algorithmus-Lauf wieder vorkommt.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
Auf dem PC verwende ich einen kryptographischen Generator, der mit 256 Byte
durch mehrere physikalische Effekte erzeugten Inhalten (seed) gestartet wird.
Danach wird der Algorithmus mit dieser Injektion 1024-mal blind durchlaufen, um alle
Spuren der 256 Byte zu verwischen.
Der Algorithmus erzeugt bei nur einem geänderten Bit im seed(256) eine vollkommen
andere Sequenz von Zufallszahlen.
Eine beispielhafte Sequenz-Länge beträgt 2^68 Byte.

Lass mich raten, selbst entwickelt.

Oder irgend eine fertige, vom Experten gemachte Bibliothek?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | \" Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom \" |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG \"Rightful Heir\" | Fon: *49 621 72739834
 
On 03/23/2022 20:13, Marc Haber wrote:
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
Auf dem PC verwende ich einen kryptographischen Generator, der mit 256 Byte
durch mehrere physikalische Effekte erzeugten Inhalten (seed) gestartet wird.
Danach wird der Algorithmus mit dieser Injektion 1024-mal blind durchlaufen, um alle
Spuren der 256 Byte zu verwischen.
Der Algorithmus erzeugt bei nur einem geänderten Bit im seed(256) eine vollkommen
andere Sequenz von Zufallszahlen.
Eine beispielhafte Sequenz-Länge beträgt 2^68 Byte.

Lass mich raten, selbst entwickelt.

Oder irgend eine fertige, vom Experten gemachte Bibliothek?

Die Kern-Algorithmen sind nicht selbst entwickelt.
Ich habe u.a. die Algorithmen Rabbit, Spritz, sha2_256, sha2_512,
sha3_256, sha3_512 (Keccak) in meine Shell bish implementiert.
Diese Algorithmen sind alle kryptographisch.

bish -c \"coder -C\"

Ich redete von folgendem Teil (Spritz):

case 1:
seed.pid= getpid();
seed.tim= time(NULL);
if (b!=3) i-=w;
w= wv[(ulong)seed.tim%sizeof(wv)];
for (a=0; a<256; ++a) {
i= i+w;
j= k+s[j+s&255];
k= i+k+s[j] + ((byte*)&seed)[a];
t= s, s=s[j], s[j]=t;
z= s[j+s[i+s[z+k&255]&255]&255];
}
for (j=i,a=0; a<1024; ++a) {
i= i+w;
j= k+s[j+s&255];
k= i+k+s[j];
t= s, s=s[j], s[j]=t;
z= s[j+s[i+s[z+k&255]&255]&255];
}
cnt=1600000; f=b; continue;


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/bsd.htm
 
On 3/23/22 21:39, Helmut Schellong wrote:
On 03/23/2022 20:13, Marc Haber wrote:
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
Auf dem PC verwende ich einen kryptographischen Generator, der mit
256 Byte
durch mehrere physikalische Effekte erzeugten Inhalten (seed)
gestartet wird.
Danach wird der Algorithmus mit dieser Injektion 1024-mal blind
durchlaufen, um alle
Spuren der 256 Byte zu verwischen.
Der Algorithmus erzeugt bei nur einem geänderten Bit im seed(256)
eine vollkommen
andere Sequenz von Zufallszahlen.
Eine beispielhafte Sequenz-Länge beträgt 2^68 Byte.

Lass mich raten, selbst entwickelt.

Oder irgend eine fertige, vom Experten gemachte Bibliothek?



Die Kern-Algorithmen sind nicht selbst entwickelt.
Ich habe u.a. die Algorithmen Rabbit, Spritz, sha2_256, sha2_512,
sha3_256, sha3_512 (Keccak) in meine Shell bish implementiert.
Diese Algorithmen sind alle kryptographisch.

bish -c \"coder -C\"

Ich redete von folgendem Teil (Spritz):

        case 1:
                 seed.pid= getpid();
                 seed.tim= time(NULL);
                 if (b!=3)  i-=w;
                 w= wv[(ulong)seed.tim%sizeof(wv)];
                 for (a=0;  a<256;  ++a)  {
                    i= i+w;
                    j= k+s[j+s&255];
                    k= i+k+s[j] + ((byte*)&seed)[a];
                    t= s, s=s[j], s[j]=t;
                    z= s[j+s[i+s[z+k&255]&255]&255];
                 }
                 for (j=i,a=0;  a<1024;  ++a)  {
                    i= i+w;
                    j= k+s[j+s&255];
                    k= i+k+s[j];
                    t= s, s=s[j], s[j]=t;
                    z= s[j+s[i+s[z+k&255]&255]&255];
                 }
                 cnt=1600000; f=b; continue;


Pseudozufallsgenerator. Dafür gibts fertige Implementationen. Der
Linux-Kernel hat einen solchen eingebaut.

Gerrit
 
Helmut Schellong schrieb:
Albrecht Mehl wrote:
Helmut Schellong:
Echte Zufallszahlen können mit einem Counter 1..49 10MHz mit Taster
_fast_ echte! Echte mithilfe von quantenmechanischer Apperatur.
generiert werden.

Soweit mir bekannt ist:
Alle _nichtdeterministischen_ Zufallszahlengeneratoren generieren echte
Zufallszahlen.

_Ausschließlich_ nichtdeterministische Zufallszahlengeneratoren können
\"echte\" Zufallszahlen generieren

Beispielsweise das Lotto-Ziehungsgerät.

Auf dem PC verwende ich einen kryptographischen Generator, der mit 256 Byte
durch mehrere physikalische Effekte erzeugten Inhalten (seed) gestartet
wird.

Woher kommt der Zufall? Der \"echte\" Zufall?

Danach wird der Algorithmus mit dieser Injektion 1024-mal blind
durchlaufen, um alle Spuren der 256 Byte zu verwischen.

Das ist Blödsinn. Es kann keinen Algorithmus geben, der so etwas leisten
kann, solange er nicht von einem echten Zufallselement abhängt. Dein
Algorithmus wird, abhängig vom Eingabewert, immer vorhersagbare
Ergebnisse liefern...

Der Algorithmus erzeugt bei nur einem geänderten Bit im seed(256) eine
vollkommen andere Sequenz von Zufallszahlen.
Eine beispielhafte Sequenz-Länge beträgt 2^68 Byte.

Es ist völlig egal, wie lange die Zahl ist, wenn sie nur durch, gerne
beliebig viele, stets gleiche und somit wohldefinierte Rechenoperationen
bestimmt wird.
Man merkt mal wieder, dass es dir an einer wissenschaftlichen Ausbildung
vollständig mangelt

MfG
Rupert
 
On Wed, 23 Mar 2022 11:30:22 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 3/23/22 11:24, Hanno Foest wrote:
Am 23.03.22 um 11:02 schrieb Gerrit Heitsch:
Quecksilber-Hochdrucklampen werden in der Industriebeleuchtung offenbar
immer noch gelegentlich eingesetzt und haben - wenn man der Wikipedia
glauben darf - tatsächlich keinen(!) Leuchtstoff
Hast du dafür eine Quelle?
Steht da doch, Wikipedia.
https://de.wikipedia.org/wiki/Quecksilberdampflampe#Hochdrucklampen
Wegen schlechter Farbwiedergabe wird man die aber kaum als Beleuchtung
von Industriehallen einsetzen. Dafür gibt es schon lange deutlich besseres.

Und: HQL-Lampen sind in der EU seit Jahren verboten.

Volker
 
On Wed, 23 Mar 2022 20:13:59 +0100, Marc Haber wrote:
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
Auf dem PC verwende ich einen kryptographischen Generator
Lass mich raten, selbst entwickelt.

N(atürl)I(c)HS(t)!

Volker
 
On Thu, 24 Mar 2022 00:07:28 +0100, Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de>
wrote:

Das ist Blödsinn. Es kann keinen Algorithmus geben, der so etwas leisten
kann, solange er nicht von einem echten Zufallselement abhängt. Dein
Algorithmus wird, abhängig vom Eingabewert, immer vorhersagbare
Ergebnisse liefern...

https://en.wikipedia.org/wiki/Lavarand

(Eine Wand Lavalampen, gefilmt, und den Zufallsanteil draus in Algorithmen
gefüttert. Wohl nicht das beste System, aber schön anzuschauen und auch aus
einem anderen Topf finanziert wie \"Kunst am Bau\".)


Thomas Prufer
 
On Wed, 23 Mar 2022 21:47:43 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 3/23/22 21:39, Helmut Schellong wrote:
On 03/23/2022 20:13, Marc Haber wrote:
Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
Auf dem PC verwende ich einen kryptographischen Generator
Lass mich raten, selbst entwickelt.
Die Kern-Algorithmen sind nicht selbst entwickelt.
Ich habe u.a. die Algorithmen Rabbit, Spritz, sha2_256, sha2_512,
sha3_256, sha3_512 (Keccak) in meine Shell bish implementiert.
Diese Algorithmen sind alle kryptographisch.
Pseudozufallsgenerator. Dafür gibts fertige Implementationen. Der
Linux-Kernel hat einen solchen eingebaut.

Ich finde das Attribut \"kryptographisch\" amüsant. Ist das wie
\"professionell\"? Man möchte irgendwie sagen, man sei toll ohne daß man
genau weiß warum. Dann heißt es \"premium\" (bevorzugt), \"professionell\"
(berufsmäßig), \"Qualität\" (Beschaffenheit), \"agil\" (beweglich),
\"resilient\" (widerstandsfähig) oder eben \"kryptografisch\" (geheim).

Diese Koniferen können mich mit ihrer Syphilisarbeit aber gar nicht
imprägnieren.

Vol\"Bingo!\"ker
 
On Wed, 23 Mar 2022 16:04:18 +0100, Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:

Es ist von zwei verschiedenen Fehler-Klassen \'ausfall\' und \'rücksendung\' die Rede.
Um so etwas auseinander-analysieren zu können, ist eine anspruchsvolle Datenmenge vonnöten.
Außerdem schrieb ich, daß das in der Praxis einen unvernünftig hohen Aufwand bedeuten würde.

Zu Anfang muß stets eine reale Fehler-Bilanz gezogen werden.
Fehler, die bereits bei der Produktion erkannt werden (Endprüfung), und Rückläufe wegen Fehlers.
Die jeweilige Art des Fehlers muß notiert werden.
Sobald so etwas vorliegt, können Berechnungen vorgenommen werden - vorher nicht.
Dies hat nichts mit einer Stichprobe zu tun, sondern ist eine 100%-Erhebung!

Also kannste an einer Stichprobe nix erkennen?

Interessante Anwendung von Statistik...


Thomas Prufer
 
On 3/24/22 8:18 AM, Volker Bartheld wrote:

> Ich finde das Attribut \"kryptographisch\" amüsant.

Ich auch, wenn auch aus anderem Grund: Wenn etwas mit echten
Zufallszahlen verschlüsselt ist, wie soll diese Information jemals
wieder zurückgewonen werden?

Diese Koniferen können mich mit ihrer Syphilisarbeit aber gar nicht
imprägnieren.

Ganz meine Rede - einfach nicht ignorieren! ;-)

DoDi
 

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