Willkommen bei EDABoard.com, dem internationalen elektronischen Diskussionsforum: EDA-Software, Schaltkreise, Schaltpläne, Bücher, Theorie, Artikel, asic, pld, 8051, DSP, Netzwerk, HF, analoges Design, Leiterplatte, Servicehandbücher

Register Log in

Seltsamer Bildfehler bei CRT...

H

Hartmut Kraus

Guest
Am 13.11.20 um 20:11 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Hartmut Kraus wrote:

Am 13.11.20 um 17:51 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Heinz Schmitz wrote:

Von wo aus hat man denn dem Honi den 4MB Chip auf einem roten
Samtkissen überreicht, der nur aus Plastik ohne Innereien bestand?

Im Prinzip ja. Aber es war nicht 4MB sondern 1MB. Und es war nicht
ohne Innereien, sondern ein fuktionierendes Exemplar.
Es wird auch immer behauptet, dass der Chip ein Nachbau eines
westlichen Erzeugnisses gewesen sei. Von Leuten, die sich bestens
damit auskennen: Journaille.

Bist du sicher? Das wäre so ziemlich das einzige DDR-Bauelement oder IC
gewesen, das kein \"Clone\" war.

In meiner Datensammlung über DDR-Halbleiter habe ich bei 511 von 938
keinen Vergleichstyp gefunden. Das muss jetzt nicht alles richtig und
vollständig sein, aber die Richtung stimmt.
Ok, also \"nur\" fast die Hälfte. Vollständig wären\'s vielleicht 80%. ;)
Besonders auf dem digitalen Sektor (Speicher, Prozessoren, ...)

Gerade bei Speicher-ICs kommt es doch nicht auf die Strukturen an,
sondern auf den Prozess.
Legendär ist der A277. Offiziell immer mit UAA180 verglichen. Stimmt
aber nicht.
Nein, der A277 ist nicht nur abgekupfert, auch weiterentwickelt. ;) Kann
pro LED 20mA treiben, und z.B. braucht man für eine nullsymmetrische
Bandanzeige nur einen A277 statt zwei UAA180. Ist aber kein Kunststück,
etwas Bestehendes zu verbessern. ;)

Und auch beim B555 gibt es Unterschiede. Weiß bloß keiner.

Man weiß. ;)

Ja und - meinst du, die Prozesse (bzw. die Technologien und Anlagen
dafür) haben wir erfunden? Das waren durchweg Importe vom \"Klassenfeind\".

Du hast zu oft in der BILD geblättert.
Nie. Aber z.B. in Datenblättern. Und da gar manche verblüffende
Übereinstimmung gefunden. ;) Z.B. als ich lange nach der Wende mal
Ersatz für den SC209 gesucht habe. Kein Problem - das war der BC109.

Zwischen dem \'erfunden haben\' und der fertigen Kiste gibt es eine
Menge Spielraum.
Ja doch, und wenn zwei unabhängig voneinander an demselben Problem
arbeiten, kommen sie oft zur gleichen oder zumindest zu ähnlichen
Lösungen. Was nichts daran ändert, dass die DDR Millionen in die
Industriespionage gesteckt und damit ein Mehrfaches an Forschungs- und
Entwicklungskosten gespart hat.

Oder eben einfach nachgebaut (Hardware) oder kopiert (Software).
Robotron war darin Meister. Nur ein paar Bits umgestellt, damit\'s ja
nicht kompatibel war.

Kleiner Gag am Rande in diesem Zusammenhang: Als unsere
Dokumentationsstelle den ersten West-PC gekriegt hat (einen kleinen
286er), hab\' ich ein Programm da drauf kopiert, das vorher auf einem
DDR-PC jahrelang anstandslos gelaufen war (nannte sich
\"Turbo-Datenbank\", also auf Basis Turbo-Pascal). Und plötzlich ging
nichts mehr, und die dbase.exe war auf einmal 3k größer. Da hatte
Robotron also nicht bedacht, dass Kopieren, Umbenennen und als auf dem
eigenen Mist gewachsen verkaufen nicht immer reicht, es könnten auch
Viren drin sein. ;) \"Yankee Doodle\" hieß der in diesem Fall.
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 11/13/20 8:11 PM, Hans-Juergen Schneider wrote:
In meiner Datensammlung über DDR-Halbleiter habe ich bei 511 von 938
keinen Vergleichstyp gefunden. Das muss jetzt nicht alles richtig und
vollständig sein, aber die Richtung stimmt.
Gerade bei Speicher-ICs kommt es doch nicht auf die Strukturen an,
sondern auf den Prozess.
Legendär ist der A277. Offiziell immer mit UAA180 verglichen. Stimmt
aber nicht. Und auch beim B555 gibt es Unterschiede. Weiß bloß keiner.
Mir fällt da auch noch der UL224 ein. Eigentlich ein Klon des 2114 1Kx4
SRAMs. Aber mit einer kleinen Verbesserung, einem Adresslatch. Sobald
/CS aof LOW wechselt können sich die anliegenden Adressbits ändern,
interessiert das RAM nicht.

Womit es z.B. im C64 als Ersatz für das 2114 dort nur mit einer kleinen
Zusatzschaltung funktioniert.

Gerrit
 
H

Hartmut Kraus

Guest
Am 13.11.20 um 20:51 schrieb Hartmut Kraus:
Am 13.11.20 um 20:11 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Du hast zu oft in der BILD geblättert.

Nie. Aber z.B. in Datenblättern. Und da gar manche verblüffende
Übereinstimmung gefunden. ;) Z.B. als ich lange nach der Wende mal
Ersatz für den SC209
Verzeihung, SC239 latürnich. ;)

gesucht habe. Kein Problem - das war der BC109.
 
H

Hans-Juergen Schneider

Guest
Tante Emma wrote:
Am 12.11.20 um 19:55 schrieb Newdo:

Interessantes Thema für so manchen Spindoctor ...

Und der Typ, für den eine Verstärkerendstufe mit
einem Aggregat für Druckluft verglichen werden muß.

man hat es mit Laien zu tun,
Das ist richtig. Denn so eine Bremsanlage fällt in den Bereich
der Hydraulik und hat genau nichts mit Druckluft zu tun.

Übrigens hat der von Dir behauptete 8177F die Spule ebenso
in der Gegenkopplung, wie der real verbaute 1870 (bei dem es
sich wohl um einen aufgebohrten 1670 oder 1675 handelt).
Ich wüsste nicht, was man den Oszillogrammen bei getrennter
Spule sinnvolles entnehmen sollte.
 
H

Hans-Juergen Schneider

Guest
Hartmut Kraus wrote:
Bist du sicher? Das wäre so ziemlich das einzige DDR-Bauelement oder IC
gewesen, das kein \"Clone\" war.

In meiner Datensammlung über DDR-Halbleiter habe ich bei 511 von 938
keinen Vergleichstyp gefunden. Das muss jetzt nicht alles richtig und
vollständig sein, aber die Richtung stimmt.

Ok, also \"nur\" fast die Hälfte. Vollständig wären\'s vielleicht 80%. ;)
Besonders auf dem digitalen Sektor (Speicher, Prozessoren, ...)
Genau Speicher eben nicht. Hatte erklärt warum.

Nein, der A277 ist nicht nur abgekupfert, auch weiterentwickelt. ;) Kann
pro LED 20mA treiben, und z.B. braucht man für eine nullsymmetrische
Bandanzeige nur einen A277 statt zwei UAA180. Ist aber kein Kunststück,
etwas Bestehendes zu verbessern. ;)
Soso. Wir machen das Teil also sowohl für Punkt- als auch für
Bandbetrieb
tauglich. Dazu spendieren wir den Ausgangsstufen steuerbare
Stromquellen.
Ist natürlich Weiterentwicklung - kein Kunststück.

> Ersatz für den SC209 gesucht habe. Kein Problem - das war der BC109.

Falsches Gehäuse.

dass die DDR Millionen in die
Industriespionage gesteckt und damit ein Mehrfaches an Forschungs- und
Entwicklungskosten gespart hat.
Bis \'84 musste nicht spioniert werden. Da war noch alles offen.

\"Turbo-Datenbank\", also auf Basis Turbo-Pascal). Und plötzlich ging
nichts mehr, und die dbase.exe war auf einmal 3k größßer. Da hatte
Robotron also nicht bedacht, dass Kopieren, Umbenennen und als auf dem
eigenen Mist gewachsen verkaufen nicht immer reicht, es könnten auch
Viren drin sein. ;) \"Yankee Doodle\" hieß der in diesem Fall.
dBase hatte niemals nicht irgend etwas mit Pascal zu tun.
Und Robotron hat Redabas verkauft. Klar war das ein angepasstes
dBase. Aber Viren hatte ich da niemals drin.

MfG
hjs
 
N

Newdo

Guest
Am 13.11.2020 um 21:19 schrieb Hans-Juergen Schneider:

Das ist richtig. Denn so eine Bremsanlage fällt in den Bereich
der Hydraulik und hat genau nichts mit Druckluft zu tun.
Hierzu etwas zur Bewusstseinerweiterung:

https://www.knorr-bremse.de/de/commercialvehicles/products_1/systems/systems_1.jsp
 
H

Hartmut Kraus

Guest
Am 13.11.20 um 22:15 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Hartmut Kraus wrote:
Ersatz für den SC239 gesucht habe. Kein Problem - das war der BC109.

Falsches Gehäuse.
Das war der Schaltung aber herzlich wurscht. ;)

http://hkraus.eu/preamp_orig.jpg

http://hkraus.eu/preamp.png

dass die DDR Millionen in die
Industriespionage gesteckt und damit ein Mehrfaches an Forschungs- und
Entwicklungskosten gespart hat.

Bis \'84 musste nicht spioniert werden. Da war noch alles offen.
Hä? Was war da offen und für wen?

https://www.youtube.com/watch?v=SWvMrNc3fz0

Auch nur Journaille, meinst du? Von wegen. Wie z.B. der engste Vertraute
des Bundeskanzlers schon mal ein Stasi - Mann war, so hatte VEB Horch
und Guck seine Leute auch in der Wirtschaft.

\"Turbo-Datenbank\", also auf Basis Turbo-Pascal). Und plötzlich ging
nichts mehr, und die dbase.exe war auf einmal 3k größßer. Da hatte
Robotron also nicht bedacht, dass Kopieren, Umbenennen und als auf dem
eigenen Mist gewachsen verkaufen nicht immer reicht, es könnten auch
Viren drin sein. ;) \"Yankee Doodle\" hieß der in diesem Fall.

dBase hatte niemals nicht irgend etwas mit Pascal zu tun.
Das hat auch keiner behauptet.

Und Robotron hat Redabas verkauft. Klar war das ein angepasstes
dBase.
Aber Viren hatte ich da niemals drin.

Ich auch nicht. Richtig lesen: Der Virus muss in der \"Turbo-Datenbank\"
drin gewesen sein, wurde nur auf dm DDR-System nie aktiv, aber auf dem
\"West\"-System sofort. Dass er sich nun gerade in der dbase.exe
eingenistet hat - nun, das hab\' ich zufällig gesehen.
 
H

Hartmut Kraus

Guest
Am 14.11.20 um 00:23 schrieb Hartmut Kraus:
Am 13.11.20 um 22:15 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Hartmut Kraus wrote:
Ersatz für den SC239 gesucht habe. Kein Problem - das war der BC109.

Falsches Gehäuse.

Das war der Schaltung aber herzlich wurscht. ;)

http://hkraus.eu/preamp_orig.jpg

http://hkraus.eu/preamp.png
Aufbau latürnich nicht mit SMD, diese Piepelei tu\' ich mir heute noch
nur an, wenn\'s nicht anders geht, klar. ;)
 
H

Hartmut Kraus

Guest
Am 13.11.20 um 23:37 schrieb Newdo:
Am 13.11.2020 um 21:19 schrieb Hans-Juergen Schneider:

Das ist richtig. Denn so eine Bremsanlage fällt in den Bereich
der Hydraulik und hat genau nichts mit Druckluft zu tun.

Hierzu etwas zur Bewusstseinerweiterung:

https://www.knorr-bremse.de/de/commercialvehicles/products_1/systems/systems_1.jsp
Ich vermute mal stark, Hans-Jürgen meinte \"dein Auto\" kein Nutzfahrzeug,
sondern einen handelsüblichen PKW, und da ist Luft im Bremssystem eher
unerwünscht. ;)
 
H

Hartmut Kraus

Guest
Am 13.11.20 um 22:15 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Hartmut Kraus wrote:
Nein, der A277 ist nicht nur abgekupfert, auch weiterentwickelt. ;) Kann
pro LED 20mA treiben, und z.B. braucht man für eine nullsymmetrische
Bandanzeige nur einen A277 statt zwei UAA180. Ist aber kein Kunststück,
etwas Bestehendes zu verbessern. ;)

Soso. Wir machen das Teil also sowohl für Punkt- als auch für
Bandbetrieb tauglich. > Dazu spendieren wir den Ausgangsstufen steuerbare
Stromquellen.
Die sind nur für die Helligkeit zuständig, oder ...

> Ist natürlich Weiterentwicklung

Richtig.

> kein Kunststück.

Nicht wirklich. Aber ehe wir uns streiten:

http://hkraus.eu/A277D-rfe.pdf

https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/45879/SIEMENS/UAA180.html

Und natürlich kann man beliebig spekulieren - Dichtung und Wahrheit ...

http://forum.rft-radio.de/thread.php?threadid=3496
 
H

Hanno Foest

Guest
On 13.11.20 18:29, Hartmut Kraus wrote:

Ich kann mich nicht erinnern dass diese Geometriekorrektur elektronisch
gemacht wurde.

Das geht bei Farbbildröhren nicht anders:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kissenverzerrung#Behebung
Da steht, daß magnetische Korrektur bei Farbbildröhren nicht mehr geht.

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
T

Tante Emma

Guest
Am 13.11.20 um 21:19 schrieb Hans-Juergen Schneider:

Übrigens hat der von Dir behauptete 8177F die Spule ebenso
in der Gegenkopplung, wie der real verbaute 1870 (bei dem es
sich wohl um einen aufgebohrten 1670 oder 1675 handelt).
Ich wüsste nicht, was man den Oszillogrammen bei getrennter
Spule sinnvolles entnehmen sollte.
Ich will mich mit dem Thema nicht mehr weiter befassen. Deine Behauptung
trifft auf den 8177F nicht zu. Die Spule der Vertikalablenkung befindet
sich zwischen Masse und dem Ausgang der Vertikal-Endstufe. Jedenfalls
beim ICC19-Chassis von Telefunken.

Marcel würde ich noch raten, die Magneten für die
Nord-Süd-Kissenentzerrung wiederzufinden und auf der Ablenkeinheit
passend zu befestigen.

Nochmals mein Wunsch: EOD
 
H

Hartmut Kraus

Guest
Am 14.11.20 um 02:33 schrieb Hanno Foest:
On 13.11.20 18:29, Hartmut Kraus wrote:

Ich kann mich nicht erinnern dass diese Geometriekorrektur elektronisch
gemacht wurde.

Das geht bei Farbbildröhren nicht anders:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kissenverzerrung#Behebung

Da steht, daß magnetische Korrektur bei Farbbildröhren nicht mehr geht.
Da steht auch wie\'s geht. Lesen musst du schon. ;)

\"Die Ost-West-Korrektur ist eine tonnenförmige Amplitudenmodulation des
Horizontalablenkstromes, welche der Kissenverzerrung genau entgegen
wirkt. Der Modulator ist in der Regel ein Transduktor mit nur einer
Wicklung, dessen bildfrequent-tonnenförmiger Steuerstrom aus der
Vertikalendstufe abgeleitet wird.\"
 
H

Hartmut Kraus

Guest
Am 14.11.20 um 02:41 schrieb Tante Emma:
Marcel würde ich noch raten, die Magneten für die
Nord-Süd-Kissenentzerrung wiederzufinden und auf der Ablenkeinheit
passend zu befestigen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kissenverzerrung#Behebung

Das dürfte bei einer Farbbildröhre nichts bringen. Darfst mal überlegen,
warum.
 
T

Tante Emma

Guest
Am 14.11.20 um 02:46 schrieb Hartmut Kraus:
Am 14.11.20 um 02:41 schrieb Tante Emma:
Marcel würde ich noch raten, die Magneten für die
Nord-Süd-Kissenentzerrung wiederzufinden und auf der Ablenkeinheit
passend zu befestigen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kissenverzerrung#Behebung

Das dürfte bei einer Farbbildröhre nichts bringen. Darfst mal überlegen,
warum.
In deiner Welt ist das alles ganz anders. Damit muß man sich einfach
abfinden. 1+1=3. Und wer behauptet, 1+1=2, muß leider zum Psychiater.

Nochmals: EOD.
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 14.11.2020 um 07:16 schrieb Holger Bruns:
Am 14.11.20 um 02:46 schrieb Hartmut Kraus:
Am 14.11.20 um 02:41 schrieb Holger Bruns:
Marcel würde ich noch raten, die Magneten für die
Nord-Süd-Kissenentzerrung wiederzufinden und auf der Ablenkeinheit
passend zu befestigen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kissenverzerrung#Behebung

Das dürfte bei einer Farbbildröhre nichts bringen. Darfst mal überlegen,
warum.



In deiner Welt ist das alles ganz anders. Damit muß man sich einfach
abfinden. 1+1=3. Und wer behauptet, 1+1=2, muß leider zum Psychiater.

Nochmals: EOD.
Du hast weiterhin schwere Wahnvorstellungen! Geh zum Facharzt für
Psychiatrie!
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 14.11.2020 um 02:41 schrieb Holger Bruns:
Am 13.11.20 um 21:19 schrieb Hans-Juergen Schneider:

Übrigens hat der von Dir behauptete 8177F die Spule ebenso
in der Gegenkopplung, wie der real verbaute 1870 (bei dem es
sich wohl um einen aufgebohrten 1670 oder 1675 handelt).
Ich wüsste nicht, was man den Oszillogrammen bei getrennter
Spule sinnvolles entnehmen sollte.


Ich will mich mit dem Thema nicht mehr weiter befassen. Deine Behauptung
trifft auf den 8177F nicht zu. Die Spule der Vertikalablenkung befindet
sich zwischen Masse und dem Ausgang der Vertikal-Endstufe. Jedenfalls
beim ICC19-Chassis von Telefunken.

Marcel würde ich noch raten, die Magneten für die
Nord-Süd-Kissenentzerrung wiederzufinden und auf der Ablenkeinheit
passend zu befestigen.

Nochmals mein Wunsch: EOD
Du hast weiterhin schwere Wahnvorstellungen! Geh zum Facharzt für
Psychiatrie!
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 14.11.2020 um 02:43 schrieb Hartmut Kraus:
Am 14.11.20 um 02:33 schrieb Hanno Foest:
On 13.11.20 18:29, Hartmut Kraus wrote:

Ich kann mich nicht erinnern dass diese Geometriekorrektur elektronisch
gemacht wurde.

Das geht bei Farbbildröhren nicht anders:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kissenverzerrung#Behebung

Da steht, daß magnetische Korrektur bei Farbbildröhren nicht mehr geht.

Da steht auch wie\'s geht. Lesen musst du schon. ;)

\"Die Ost-West-Korrektur ist eine tonnenförmige Amplitudenmodulation des
Horizontalablenkstromes, welche der Kissenverzerrung genau entgegen
wirkt. Der Modulator ist in der Regel ein Transduktor mit nur einer
Wicklung, dessen bildfrequent-tonnenförmiger Steuerstrom aus der
Vertikalendstufe abgeleitet wird.\"
Transduktor gabs in den späten Jahren der Bildröhre an der Stelle nicht
mehr. Siehe Datenblatt des TDA8145.
 
G

Gernot Fink

Guest
In article <i18qg4FaqlmU1@mid.individual.net>,
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> writes:
On 13.11.20 18:29, Hartmut Kraus wrote:

Ich kann mich nicht erinnern dass diese Geometriekorrektur elektronisch
gemacht wurde.

Das geht bei Farbbildröhren nicht anders:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kissenverzerrung#Behebung

Da steht, daß magnetische Korrektur bei Farbbildröhren nicht mehr geht.
Ich bezog mich auf die Nord/Süd korrektur. Das Magnetfeld der
Horizontalablenkung drückt die oberen Kissenecken nach unten.

Die werden dann elektronisch von der O/W korrektur gerade gezogen.

Der Bildfehler über den wir sprechen wird Magnetisch von der Ablenkeinheit
verursacht.

Gernot
 
S

Sebastin Wolf

Guest
Am 14.11.2020 um 08:21 schrieb Gernot Fink:
In article <i18qg4FaqlmU1@mid.individual.net>,
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> writes:
On 13.11.20 18:29, Hartmut Kraus wrote:

Ich kann mich nicht erinnern dass diese Geometriekorrektur elektronisch
gemacht wurde.

Das geht bei Farbbildröhren nicht anders:

https://de.wikipedia.org/wiki/Kissenverzerrung#Behebung

Da steht, daß magnetische Korrektur bei Farbbildröhren nicht mehr geht.

Ich bezog mich auf die Nord/Süd korrektur. Das Magnetfeld der
Horizontalablenkung drückt die oberen Kissenecken nach unten.

Die werden dann elektronisch von der O/W korrektur gerade gezogen.

Der Bildfehler über den wir sprechen wird Magnetisch von der Ablenkeinheit
verursacht.
Elektronische N/S-Korrektur gabs durchaus, insbesondere bei den
superflachen Röhren.
 
Toggle Sidebar

Welcome to EDABoard.com

Sponsor

Top